castellum
pannonicum
pelsonense

Keszthely-Fenékpuszta

Eine spätrömische Befestigung

Geschichte eines
halben Jahrtausends

Keszthely-Fenékpuszta am westlichen Ende des Balaton gilt ist einer der wichtigsten Fundplätze im heutigen Ungarn:

Die Spätrömerzeit und das Weiterleben christlich-spätantiker Traditionen bis zum 9. Jahrhundert betreffend.
Um die Mitte des 4. Jahrhunderts entstand hier eine 15 ha große Befestigung mit 44 Türmen und massiven Mauern. Innerhalb der Festung befanden sich Wirtschaftsbauten, Bäder und Gebäude mit öffentlich-repräsentativer Funktion. Südlich der Befestigung erstreckte sich ein großes Gräberfeld, das seit der Erbauung der Anlage bis zum 9. Jahrhunderts genutzt wurde.
Die Forschung vermutet, dass in Fenékpuszta auch nach dem Ende der Römerherrschaft – also ab Mitte des 5. n. Chr. Jahrhunderts – eine römische Bevölkerung zurückblieb. Dies zeigt sich in den archäologischen Hinterlassenschaften einer christlichen Gemeinschaft, die ihre antike Kultur und Beziehungen auch unter den Ereignissen der Völkerwanderungszeit bewahrte, obwohl die Gebiete Pannoniens während der folgenden Jahrhunderte abwechselnd von Hunnen, Ostgoten, Herulern, Langobarden und Awaren beherrscht worden.
In der archäologischen Forschung wird diese christliche Gemeinschaft ab der Mitte des 6. Jahrhunderts als Keszthely-Kultur bezeichnet, Funde aus reichen Bestattungen sowie eine frühchristliche Basilika zeugen von derer ehemaligen Existenz. Ab der Mitte des 7. Jahrhunderts war die Festung für 100 Jahre unbewohnt; erst ab dem 9. Jahrhundert erkannte man erneut ihre Bedeutung und die Festung wurde ins karolingische Reich integriert.

Nachrichten

Naturkunde

A 2015. évi német-magyar közreműködéssel

fenékpusztai késő-római erőd délkeletei felében három épületre koncentrált: az ún. villa, vagy palota (25. sz. épület),

Wikipedia Pannonia

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Ausgrabung 2015

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